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Kontakt

 

JugendReferat des Landes OÖ
4021 Linz, Bahnhofplatz 1
Telefon: (+43 732) 7720-15519
Fax: (+43 732) 7720-216330
Mail: jugend.bgd.postooe.gvat

AKTIV (MIT)GESTALTEN!

 

Das Landesjugendreferat veranstaltet ab Herbst 2010 eine ganze Reihe von Aktivitäten um Mulitplikatoren der Jugendarbeit die sich mit der Materie "Burschenarbeit" befassen und auseinandersetzen, zu unterstützen.

Geplant sind unter anderem: regelmäßige Meetings in lockerer Atmosphäre, Diskussionsforen und Inputs von Fachleuten. Wesentlich dabei ist, dass die teilnehmenden männlichen Multiplikatoren, sich einbringen, mitarbeiten und so gemeinsam Lösungen bei spezifischen Problemen zu erarbeiten.

Mehr Infos gibt es bei Florian Kainzner, 0732 / 77 20 - 15712

BURSCHENARBEIT

Geschlechtssensible Jugendarbeit mit Burschen 

SEIT 2001 BURSCHENARBEIT

Das JugendReferat des Landes Oö. setzt sich mit geschlechtssensibler Jugendarbeit auseinander, die sich bislang auf spezifische Mädchenarbeit beschränkte.

 

Als Ergänzung und Erweiterung der "geschlechtsspezifischen Jugendarbeit" bieten wir die Auseinandersetzung mit dem Problemkreis "Burschenarbeit" an.

 

Dies geht nicht zu Lasten der Mädchenarbeit, sondern im Gegenteil: Die Situation der jungen Frauen kann durch die stärkere Berücksichtigung der spezifischen Probleme der Burschen verbessert werden, weil damit ein partnerschaftliches Miteinander der Geschlechter erleichtert wird.

 

MÄNNER: GEFÄHRLICH UND GEFÄHRDET

  • Erhöhte Suizidhäufigkeit, etwa 3 bis 4mal so häufig wie bei Frauen
  • Männer leben im Durchschnitt 6 Jahre kürzer als Frauen
  • Männer kommen 5mal so häufig durch Unfälle ums Leben als Frauen
  • 2/3 aller Spielsüchtigen sind Männer
  • 99 % der Gewalt gegen Kinder geht von Männern aus
  • 95 % der Gewalt in Beziehungen wird von Männern verübt
  • Autoaggressives Verhalten (Alkoholmissbrauch)
  • Destruktives Sozialverhalten (Vandalismus, Rowdytum, rechtsextreme Betätigung)
  • 90 % der alkoholisierten Lenker sind männlich
  • 75 % aller schweren Autounfälle werden von Männern verursacht

 

HANS HAT ALS Hänschen NICHTS GELERNT

Bei Buben, also männlichen Jugendlichen, zeichnet sich diese Entwicklung ebenso signifikant ab:

  • 2/3 aller Schulwiederholer in Hauptschulen sind männlich
  • Buben sind in Sonderschulen überrepräsentiert Hyperaktivität ist 8mal so häufig wie bei Mädchen
  • Psychosomatische Symptome sind bis zu 6mal so häufig wie bei Mädchen
  • Burschen werden 30mal so häufig inhaftiert wie Mädchen
  • Burschen begehen 3mal öfter Selbstmord als Mädchen
  • Burschen verursachen 2/3 aller Autounfälle

 

ANSPRECHPARTNER: MÄNNER

Geschlechtssensible Burschenarbeit geht grundsätzlich davon aus, dass Männer für Burschen bei Problemen und Fragen von Sexualität oder Emotion kompetentere Gesprächspartner sein können (nicht müssen!) als Frauen.

 

Pubertierende und adoleszierende Burschen werden im Regelfall versuchen bei einer weiblichen Gesprächspartnerin ihre wahren Gefühle zu verbergen oder ihre Motive zu beschönigen.Das "Nichtansprechen" von seelischer Not kann aber unter gewissen negativen Begleitumständen in bedenkliche Formen von Aggression umschlagen.

 

Burschen erleben Defizite eher als persönliche Fehler und sie leiden darunter, wenn sie die an sie gerichteten Erwartungshaltungen nicht erfüllen können.

 

Diese Aggressivität richtet sich einmal gegen sich selbst, in den verschiedenen Ausformungen von Autoaggressivität, zeigt sich aber auch in destruktivem Verhalten gegen die Gesellschaft und ihren Einrichtungen.

 

PRÄVENTIVE JUGENDARBEIT

Jugendarbeit ist von ihrem Selbstverständnis her im Ansatz präventiv. Geschlechtssensible Burschenarbeit kann ganz spezifisch auf Bedürfnisse junger Menschen eingehen, um ihnen und ihrem sozialen Umfeld das Leben zu erleichtern.

 

AUSKÜNFTE

Dr. Florian Kainzner, Tel. 0732/7720-15712

DAS BURSCHENARBEIT-TEAM

 

Florian Kainzner, Klaus Gutwald und Reinhard Kaspar haben sich viel vorgenommen um die Situation männlicher Jugendlicher zu analysieren und zu verbessern.

BOYS' DAY

 

 


Aktionstag für junge Männer am
10. November 2011.

Hier gibt's mehr Infos.

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